Agieren im Netz

Das Modul wurde in Kooperation mit der bke – Bundeskonferenz für Erziehungsberatung entwickelt.

Inhaltliche Kurzbeschreibung:

Kommunikation und Identitätsarbeit von Jugendlichen passieren heute zu einem großen Teil in sozialen Netzwerken und sorgen für großes Konfliktpotential. In einem interaktiven Vortrag informieren wir über das Thema Konflikte im Netz und anschließend erarbeiten die SchülerInnen in Kleingruppen verschiedene Arbeitsaufgaben.

Ziel:

Das Modul „Agieren im Netz – Wo der Spaß aufhört!“ möchte mittels eines interaktiven Vortrags, multimedial aufbereitete Informationen und Tipps zu den Themen Konflikte im Netz, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht und Netiquette vermitteln. Außerdem sollen die SchülerInnen Hilfsangebote kennen lernen und ermutigt werden, diese auch zu nutzen.

Pädagogischer Mehrwert – medienpädagogische Prävention:

Schwerpunkt ist die Prävention durch Kompetenzsteigerung und das Kennenlernen von Hilfsangeboten, welche Jugendliche bei Problemen wahrnehmen können. Denn Jugendliche haben ein Recht auf Hilfe, aber oftmals ist die Scham zu groß, über Probleme zu sprechen und sich helfen zu lassen. Beispielsweise gibt es Schwierigkeiten zu Hause, in der Schule oder mit Freunden. Mit wem soll man also darüber reden? Meist fehlt Betroffenen auch die Kraft sich zu wehren, dabei gibt es Menschen und Angebote unabhängig von der Schul- und Familienwelt, die helfen können.

Voraussetzung:

  • Beamer und Lautsprecher
  • Arbeitsraum

Rahmendaten:

Ort: In der Schule
Zielgruppe: 10 – 15 Jahre
Klassengröße: 15 – 40 SchülerInnen
Dauer: Ca. 1,5 (Zeit-)Stunden /
2 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten

Die Module Agieren im Netz und Inside my World sind auch auch zusammen als Kombination für einen Schulvormittag (6 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten) buchbar. Wir empfehlen diese Kombination ausdrücklich, da die Thematik durch den Vortrag und das praktische Ausprobieren in dem Spiel besser vermittelt werden kann.

 

Bildquelle:
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